Die erste Anlaufstelle für Alleinerziehende, um eine geeignete Wohnmöglichkeit zu finden, sind die Stiftung Mütterhilfe (siehe oben) oder der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter.
Eine weitere Option, um günstigen Wohnraum zu finden, besteht darin, sich auf die Warteliste von Wohnungsbaugenossenschaften setzen zu lassen. Mit ein wenig Geduld erhält man dann eine preiswerte Sozialwohnung.
Wer nicht allein durchs Leben gehen will, kann über eine WG für Alleinerziehende nachdenken. Auf diese Weise kann man sich nicht nur die Mietkosten teilen, sondern sich auch gegenseitig bei der Betreuung unterstützen.
Durch die gemeinsame Anmietung von Wohnraum lassen sich die Pro-Kopf-Kosten senken, wodurch beispielsweise mehr Platz oder ein eigener Garten möglich sind, die man sich allein nicht hätte leisten können.
Wichtig ist dabei, alle Erwartungen, Gewohnheiten und Einstellungen klar zu kommunizieren, um Misserfolgen vorzubeugen.
Für Alleinerziehende mit sozialem Unterstützungsbedarf sind Mutter-Kind-Wohnheime mit pädagogischem Support eine ganzheitliche Lösung.